mode made in äthiopien präsentiert in münchen

München’s Muffathalle wurde zum Catwalk für zeitgenössische, äthiopische Mode kuratiert von London’s Designstar Markus Lupfer

Die große dunkle Muffathalle war Samstag Abend voll gefüllt. Nicht nur Fashionistas und Geburtstagsgästen des Veranstalters – des Goethe Instituts, das dieses Jahr seinen 60-sten Geburtstag feiert – sondern allen voran ein geheimisvoller afrikanischer Spirit versprühte eine internationale Atmosphäre.

Model Luca Gadjus eröffnete die Show und überraschte mit ihren bekannten, von der Bookerin der deutschen Vogue, Julia Lange, gekonnt gecasteten Kolleginnen, indem sie fünf afrikanische Kollektionen zeigten, die wider Erwarten nicht im Ansatz typisch ethno waren. Die äthiopischen Designer Adila Ismail, Mahlet Afework, Osman Mohammed, Sewasew Hailu und Yamerote Mengistu bewiesen ihr Talent und internationale Konkurrenzfähigkeit. Ihre Mode zeigte sich mannigfaltig, farbenfroh oder auch puristisch, geometrisch und stets mit zeitgenössischen Anspruch Made in Äthiopien.

Der international renommierte Modedesigner Markus Lupfer, der in der Nähe München’s aufwuchs und heute in London lebt, kuratierte und unterstützte das Projekt mit Leib uns Seele. Vor Ort in Afrika entwickelte er mit Hilfe seines immensen kreativen und professionellen Imputs zusammen mit den Designern diese modernen Kollektionen speziell für diese Renaissance Fashion Show.

München bot den afrikanisches Designern nun eine Platform, auf der sie ihre Mode präsentieren konnten. Einer der Sponsoren, der Online Shop ASOS geht nun den nächsten Schritt und wird ausgesuchte Teile in seinem Green Room neben anderen Marken mit sozialem und ökologischen Ethos und der seiner Africa Kollektion verkaufen.

Artikel auf Satellite Voices …